AK47% aka ANDIE KANNE: LEBEN – LIEBEN – LEIDEN – SCHAFT

31 Juli 2007

Todesmaschine

Gespeichert unter: Geschichte — andiekanne @ 10:40

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Der Tod

Er kommt aus 15 Kg schweren Stahlgeschossen, die rund 12 Km weit fliegen und sogar gegen bewegliche Ziele eingesetzt werden können. Je nach Anwendung werden verschiedene Granaten eingesetzt. Es gibt Nebel-, Spreng-, Kamfpstoff (=Giftgas)-, Brand-, Hohlladungs-, oder auch Panzergranaten. Federführend bei der Produktion und Weiterentwicklung sind übrigens die Firmen Krupp, Rheinmetall und Skoda – der trendy Phoenix aus der planwirtschaftlich-tschechischen Asche.

Der Vorteil als Kanonier ist, nicht in vorderster Linie zu stehen beim Dossieren des Todes. Der Nachteil ist, dass man immer bevorzugtes Ziel ist von feindlicher Artillerie und Luftwaffe.

Der Tod, den wir verteilen, ist abstrakt. Nur Volltreffer mit grossen Explosionen oder Brandwirkung zeigen uns das direkte Resultat.

Ich möchte Bauer werden. Was mache ich hier eigentlich?

(Quelle der technischen Details: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/feldkanonen.htm)

3 Kommentare »

  1. Bei der Schiffsartillerie jener Tage war es wichtig,wieviel Eisen ans Ziel gebracht werden konnte per Zeiteinheit.

    Quelle in meiner Erinnerung: Vizeadmiral a.D. Benzino, mein ehemaliger Schnellbootskommandant

    Kommentar von Opa — 1 August 2007 @ 6:36

  2. So antiquiert, dass sie geradezu harmlos aussieht, diese Todbringerin vergangener Tage.

    Kommentar von mkh — 1 August 2007 @ 6:40

  3. Sie haben recht! Krieg muss furchtbar sein – und ich bin froh, jetzt, hier zu leben!

    Kommentar von der Nachbar — 2 August 2007 @ 6:40


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