Ich habe mir freigenommen:
von dem, was ich muss,
von dem, was ich darf,
von dem, was ich mag.Am Anfang hab ich noch dauernd
auf die Uhr geschaut:Jetzt müsste ich eigentlich …
Jetzt könnte ich eigentlich …
Jetzt wäre ich eigentlich …Dann hab ich mich hingesetzt,
ganz ruhig hingesetzt
und einfach mal
alles losgelassen.Und siehe da:
Es hat kein Hahn nach mir gekräht.
Und alle Hühner
haben ohne mich gegackert.Ich hab´s geahnt:
Es geht auch ohne mich.
G. Baltes
Es geht auch ohne mich??? Moment, Moment, wie soll das ein Workaholic jetzt verkraften?!!!
Kommentar von mkh — 3 Juli 2009 @ 11:10
der faule wird sich freuen.
der depressive noch depressiver werden.
der workaholic wird merken, dass schaffa nicht das einzige im leben ist.
Kommentar von mudshark — 8 Juli 2009 @ 7:32
Sind alle drei genannten, in einer mehr oder weniger erträglichen, vom Zeitgeist vielleicht sogar respektierten oder erwünschten Form, … krank?!
Kommentar von andiekanne — 12 Juli 2009 @ 8:45
ich würde sagen ja.
Da das Verständnis psychischer Störungen mit einer hohen Bandbreite an ursächlichen oder assoziativen Erklärungsansätzen einhergeht, sind die Versuche einer Ordnung dieser Störungen immer auch Abbild der vorherrschenden Vorstellungen gewesen. Bis heute sind daher die gängigen Klassifikationssysteme Ausdruck geistiger Strömungen der jeweiligen Zeit, von denen die Forschung maßgeblich geprägt wird.
quelle
Kommentar von mudshark — 13 Juli 2009 @ 7:50
Na klar ist Workaholismus „krank“, genau wie alle anderen Süchte. Natürlich kommt´s wie immer auf´s richtige Maß an: beim Schaffen, beim Faulsein, und beim Depressivsein im Grunde auch. Gesund ist, wenn man sich, wird´s zu dolle, noch an der eigenen Nase rausziehen kann.
Kommentar von mkh — 17 August 2009 @ 9:09
Klar geht es ohne mich, aber mit mir geht es mir besser.
Kommentar von mq — 2 September 2009 @ 12:51